Aktuelles Programm


Es wäre sicherlich gelogen zu behaupten, dass die Musik von Madame Gmür jener von André Rieus ABBA-Interpretationen in irgendeiner Weise nahekommt. Madame Gmürs Gesamtkonzept ist gänzlich anderer Natur. Folk trifft Punk trifft Jazz trifft eigenes Material trifft Minimal trifft Elektro trifft Rock. Und das Ganze in Hose und Uniform! Dargebracht auf Akkordeon, akustischer und elektrischer Gitarre, Kontrabass und analogem Synthesizer. Fette Sounds, filigrane Melodien, krasse Schnitte. Das Auge des Publikums wird bedient mit verwirrenden, skurrilen aber doch auch irgendwie gmögigen Visuals. Im Umta zur Musik werden Fragen aufgeworfen wie: Wie verhält sich ein Wienerli im Weltall? Was verbindet die Arche Noah mit Mary Poppins? Was passiert, wenn Schindlers Lifte Pannen produzieren? Und doch balsamieren immer wieder wunderbare Melodien das abgehärtete Ohr. So gesehen gibt es vielleicht doch vereinzelte Berührungspunkte mit André Rieus ABBA-Interpretationen. Man muss nur lange genug suchen…


Christian Wallner und Pete Borel mit akustischen Gitarren, der Kontrabassist David Zopfi und Pit Furrer an der Perkussion spielen traditionellen Gipsy Jazz im Stil von Django Reinhardt.

Das Repertoire mit eingängigen, lebensfrohen Melodien, wunderbaren Balladen, swingt und groovt. Neben Kompositionen von Django Reinhardt und Interpretationen von bekannten Jazzstandards stehen vermehrt auch Eigenkompositionen von Christian Wallner auf dem Programm.

Das virtuose Quartett besticht mit treibenden Rhythmen und perlenden Gitarrenläufen. www.piriswing.ch


Kofferfisch bewegt sich leichtfüssig im Spannungsfeld von Tagtraum und Eruption. Mit überzeugender Nonchalance verweben die Vokalkünstlerin Myrta Amstad, der Kontrabassist Urban Lienert und der Pianist Andreas Meili ihre eigenen musikalischen Wurzeln mit Texturen aus entlegenen Weltgegenden. Dabei entsteht ein faszinierender Mikrokosmos aus rhythmisch-harmonischen Klangmalereien, der zum Verweilen einlädt. Gekonnt umgarnt Kofferfisch das Publikum, um bald darauf die Fäden auseinanderzureissen und neu zu ordnen. Fernweh trifft auf Heimweh, melancholisch-verspielte Melodien ergänzen sich zu einem bunten Gemälde von Reiselust.

www.kofferfisch.ch

 


Der Schweizer Pianist Michael Mahnig erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit acht Jahren bei Andrea DeMoliner an der Musikschule Willisau. Nach dem Lehrdiplom an der Musikhochschule Luzern bei Yvonne Lang und Hiroko Sakagami folgte 2009 das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Adrian Oetiker in Basel. Danach führte er sein Studium bei Konstantin Scherbakov an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) fort, wo er 2012 das Solistendiplom erhielt. Zusatzliche Inspiration erhielt er während einem Jahr im Unterricht bei Pierre-Laurent Aimard an der Musikhochschule Köln sowie in Meisterkursen bei Pavel Gililov und Peter Feuchtwanger.

www.michaelmahnig.ch


Hier haben sich zwei Exponenten der Neuen Volksmusik aus unterschiedlichen Generationen gefunden: Einerseits Albin Brun, der mit seinen Bands auf vielen Bühnen dieser Welt zuhause ist und auf eine reiche Erfahrung zurückblicken kann, andererseits die junge Musikerin Kristina Brunner, welche mit ihrem virtuosen Spiel auf Cello und Schwyzerörgeli immer wieder verblüfft und mittlerweile dem Status des Geheimtipps entwachsen ist.